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Haushaltsbuch führen

Als Ergänzung zum Finanzplan den man sich auf diesen Seiten kostenlos downloaden kann, gibt es als Ergänzung noch die Möglichkeit die monatlichen Barausgaben zu planen und deren Entwicklung über das ganze Jahr zu kontrollieren.

Dabei wird die im Finanzplan aufgeführte Position „Entnahme“ etwas genauer unter die Lupe genommen:

- Was passiert mit den monatlichen Barentnahmen vom Konto?

- Wofür investiere ich am meisten Geld?

- Wo liegt das größte Sparpotential?

- Welche Monate sind besonders Kostenintensiv und warum?

- Welche Ausgaben können vermieden werden?

- u.s.w.

Mit der zusätzlichen Möglichkeit ein Haushaltsbuch zu führen oder einen Haushaltsplan zu machen wird vermieden, dass man die Entnahmen vom Bankkonto stetig erhöht um den steigenden Kosten der Haushaltsführung zu folgen.

Hier können Sie ein Haushaltsbuch für Excel kostenlos downloaden.

Tipps:

1. Man sollte sich in Anlehnung an das Vorjahr ein festes Budget für die Kosten der Haushaltsführung setzen.

>>> Besonders wenn man es gewohnt ist die Einkäufe im Supermarkt mit einer Kreditkarte zu bezahlen ist Vorsicht geboten, da man unbewusst leichter Geld ausgibt als mit Barzahlung.

2. Das gesetzte Jahresbudget kann man dann in verschiedene Sparten unterteilen um einen noch besseren Überblick zu erhalten.

>>> Dies können sein: Essen, Getränke, Putzmittel, Drogerieprodukte usw.

3. Wenn man Preise beim Einkauf vergleicht um Sparmöglichkeiten zu finden, beginnt man am besten in der Sparte mit dem höchsten Jahresbudget.

>>> Das Erfolgserlebnis beim Sparen stellt sich schneller ein, wenn man auch wirklich etwas von der Veränderung im Geldbeutel bemerkt.

4. Man sollte sich nicht zum Sklaven einer Haushaltsplanung machen – die Positionen im Haushaltsbuch werden natürlich nicht exakt einzuhalten sein.

>>> Sie dienen aber als Grundlage um am Ende des Jahres keine böse Überraschung zu erleben.

Fazit: Alles wird teurer – das kann auch ein Haushaltsbuch nicht verhindern. Planung ersetzt in vielen Fällen nur den Zufall durch den Irrtum. Aber der Spielraum für Veränderungen wird einfach schneller sichtbar – und ein bischen sparen kann nicht schaden, oder?