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Sparformen

Welche unterschiedlichen Sparformen gibt es?

Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten Geld anzusparen, die hier einmal erläutert werden sollen. Zu Beginn der Anlageentscheidung ist zu unterscheiden, wie man sein Sparkapital über die Zeit entwickeln möchte. Hier gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, die Einmalanlage und den Sparplan!

Die Einmalanlage

Bei der Einmalanlage zahlt man – wie der Name schon sagt – einmal einen festen Betrag auf ein Sparkonto. Wobei das Wort „Sparkonto“ als Platzhalter für verschiedene Anlagemodelle gelten soll. Dieser eingezahlte Betrag wird dann über die Laufzeit der Anlage – hoffentlich - an Wert zunehmen und je nach gewählter Laufzeit irgendwann zur Auszahlung kommen.

 

Es gibt Bankprodukte mit einer festen Anlagedauer für das Kapital und einem vorher bekannten Zinssatz. Damit lässt sich das Endkapital mit Hilfe einer Zins- und Zinseszinsberechnung gut vorherbestimmen.

Beispiel: Anlage 10.000 € - Laufzeit 5 Jahre - Zins 4,0%

                                      Kapital                       Zins                Wert gesamt

Wert nach 1. Jahr:             10.000,00 €            400,00 €       10.400,00 €

Wert nach 2. Jahr:             10.400,00 €            416,00 €       10.816,00 €

Wert nach 3. Jahr:             10.816,00 €            432,64 €       11.248,64 €

Wert nach 4. Jahr:             11.248,64 €            449,95 €       11.698,59 €

Wert nach 5. Jahr:             11.698,59 €            467,94 €       12.166,53 €

Wie man sieht, nimmt der Zins mit der Laufzeit immer mehr zu und lässt das Vermögen nicht linear sondern progressiv ansteigen. Dieser Zinseszinseffekt macht besonders bei sehr langen Laufzeiten aus kleinen Anlagesummen ein großes Kapital. Auch der Zinssatz spielt hier natürlich eine große Rolle, ist aber auch bei längeren Anlagezeiträumen aber z.Zt. nicht besonders hoch, wenn man sein Geld sicher – also mit Kapitalerhaltsgarantie – anlegen will.

Als generelle Rechenformel gilt: 72/Zinssatz = Jahre bis zur Kapitalverdopplung

Was man dabei aber nicht außer Acht lassen sollte, ist die Schmälerung der Kaufkraft des dann entstandenen Kapitals durch die Inflation. Mit 10.000 € kann man heute sicher mehr Waren und Dienstleistungen bezahlen, als dies in 5 Jahren der Fall sein wird. Daher spricht man auch von der realen Verzinsung des Kapitals, die eigentlich nur der Nominalen Verzinsung der Anlage abzüglich der derzeitigen Inflationsrate beträgt.

Der Sparvertrag

Hier wird das zu sparende Kapital in meist gleichbleibenden monatlichen Raten in die Sparform eingebracht. Auch andere Zeitintervalle wie vierteljährig, halbjährig usw. sind denkbar.

Diese Art ist dann sinnvoll wenn man in der Lage ist, langfristig kleinere (oder auch größere) Summen zur Seite zu legen und noch nicht auf ein ausreichendes Kapital zurückgreifen kann um eine Einmalanlage zu tätigen!

Beim Sparvertrag gelten die Sachverhalten von Zins- und Zinseszinseffekt, Laufzeit und Inflation natürlich genauso wie bei der Einmalanlage. Deshalb kann man schon mit kleinen Raten und überschaubaren Zinsen über eine lange Laufzeit reich werden.

So wird zum Beispiel aus einer monatlichen Sparrate von

nur 150 € (dies könnte z.B. das Kindergeld sein)

bei einem Zinssatz von 4,0 %

nach einer Spardauer von 30 Jahren

ein Kapital von über 100.000,- €

Stellen Sie sich vor Sie würden das Kindergeld ab Geburt so investieren, dann könnte Ihr Nachwuchs zum 30. Geburtstag über eine schöne Summe verfügen!